Tyara und Quadro

Tyara und Quadro

Liebe Boxerfreunde,
liebes Boxer-in-Not-Team

Nachdem für uns erneut eine Zeit der schmerzlichen Trauer hinter uns liegt, melden wir uns heute. Im April mussten wir unsere erste Notboxermaus über die Regenbogenbrücke gehen lassen…
Da für uns sehr schnell klar war, dass es ohne Samtschnute zu Hause nicht geht, gingen wir auf die Suche… Noch am gleichen Tag sahen wir das Traumdoppelpärchen Tyara und Quadro auf Ihrer Seite. Da ich schon immer einen weißen Boxer für unsere Maily im Auge hatte, nahmen wir am 13.4.19 Kontakt zu Frau Heins auf.
Wir waren uns sicher, dass unsere Maily gewollt hätte, dass ein weiterer Boxer bei uns einzieht. Als ob Maily uns ein Zeichen der Zustimmung schickte, lief uns am Samstag Abend, als wir die erste „Hunderunde“ ohne sie gingen ein 3-jähriger Prachtrüde über den Weg.
Der Termin war schnell gemacht und fiel auf Karfreitag- Quadros Geburtstag. Die beiden lebten sich schnell ein und halfen uns sehr über den Verlust unserer Hündin.
Völlig unkompliziert waren beide zusammen im Umgang und auch allein. Tyara, die ohne ihren großen Bruder nicht konnte, lernte vom ersten Tag an, dass es doch ohne ihn geht. Das war uns sehr wichtig, dass beide auch mal eine kurze Zeit voneinander getrennt sein können, da unsere Kinder (14 und 18 Jahre) nicht mit beiden allein gehen sollten, wenn wir mal nicht können. Es war der beste Schritt, den wir gehen konnten. Dazu aber später mehr…
Unseren bereits geplanten Urlaub durch Schweden und Norwegen im VW-Bus traten wir nun also mit zwei Knutschkugeln an und verbrachten auf engstem Raum eine wundervolle Zeit zu viert. Es ging über Upsala, Trondheim durch Hochebenen und Gletscher bis zum Geiranger. Die beiden hatten sichtlich Spaß und sind Autoprofis.
Wieder zu Hause angekommen bereiteten die heißen Temperaturen beiden nicht soooo viel Freude. Quadro hatte einen Krampfanfall, den wir gut hinbekamen, allerdings mit Sorge erlebten. Jedoch folgte ca 2 Wochen am 9.8. ein weiterer, der gefolgt war von mehreren bis hin zum Status, so dass wir während des Telefonats mit unseren Tierärzten beschlossen in die Tierklinik zu fahren. Unser Quadi wurde versorgt und verbrachte die Nacht bei uns mit Medikamenten für den Notfall. Bereits unsere erste Boxerin versorgten wir in engem Kontakt mit Infusionen und allem was dazu gehörte zu Hause in ihrem Umfeld. Glücklicherweise waren meine Kompetenzen als Schwester nachts nicht gefragt und wir fuhren zu unseren Tierärzten zur Kontrolle. Leider beobachtete ich gegen morgen trotz der Medikamente weitere Zuckungen ums Maul, was mich sehr beunruhigte. Unser Tierarzt bestätigte dies. Er hatte mehrere kleine Anfälle in der Praxis. Da die Entwicklung so rasant vonstatten ging und der Bursche bereits 8 Jahre war, eröffnete uns der Tierarzt keine guten Aussichten. Mit der größten Wahrscheinlichkeit litt Quadro an einem Hirntumor, der quasi inoperabel gewesen wäre. Nach einem langen Gespräch stand fest, wir müssen ihn gehen lassen, nach genau 17 Wochen nach dem Verlust der ersten Maus. Dieser Schritt war für uns alle unfassbar schwer aber unumgänglich, wenn er nicht einen Weg an intensivmedizinischen Geräten ohne jegliche Aussicht antreten sollte.
Tyara nahm Abschied, was uns fast das Herz brach. Sie hat das alles aber großartig gemeistert und darf jetzt Einzelprinzessin sein. Wir sind froh vom ersten Tag an mit ihr geübt zu haben allein mit uns spazieren zu gehen, so dass wohl alle profitiert haben.
Der einzige Trost, um über diesen Verlust hinwegzukommen ist die Tatsache, dass wir diesem Traumboxer 4 tolle Monate bereiten konnten, und sein Dasein ohne eine Familie nach 3 Monaten Pflegezeit beenden konnten. Das ist nicht als Vorwurf für die Abgabe der Tiere gemeint. Das ist mir ganz wichtig, weil ich denke, jeder kann in die Situation kommen, Tiere abgeben zu müssen. Es ist für uns der Trost, um über seinen Verlust hinweg zu kommen. Quadro hatte unser Herz im Sturm erobert und war mein Eisbärbaby.
Tyara hat inzwischen ihren 5. Geburtstag bei uns verbracht und liebt es bei jeglichen Aktivitäten dabei zu sein. Ob es die Voltigiermeisterschaften meiner Tochter oder die Fußballturniere meines Sohnes sind. Sie ist neugierig ohne Ende und ungestüm, wie ein Boxer sein muss. Mit anderen Hunden kommt sie toll zurecht.
Wenn die Zeit auch schlimm war, so hat sie uns noch mehr gelehrt, dass es ohne eine Samtschnute nicht mehr geht.
Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für die unkomplizierte Vermittlung durch Frau Heins und freuen uns auf das Wiedersehen am kommenden Wochenende, mit ihr am 28.09.2019
Auch ein herzliches Dankeschön an Markus Maaser und seinem Team für die sehr gute Pflege von Tyara und Quadro.

Ganz liebe Grüße aus Potsdam
Jessica, Tabea, Lennard
und Alexander mit Tyara und leider inzwischen ohne Quadro

Dieser Hund war glücklicherweise keiner unserer Notboxer.
Es liegen keine Angaben zu diesem Boxer vor.

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Liebe Boxerfreunde,
liebes Boxer-in-Not-Team

Nachdem für uns erneut eine Zeit der schmerzlichen Trauer hinter uns liegt, melden wir uns heute. Im April mussten wir unsere erste Notboxermaus über die Regenbogenbrücke gehen lassen…
Da für uns sehr schnell klar war, dass es ohne Samtschnute zu Hause nicht geht, gingen wir auf die Suche… Noch am gleichen Tag sahen wir das Traumdoppelpärchen Tyara und Quadro auf Ihrer Seite. Da ich schon immer einen weißen Boxer für unsere Maily im Auge hatte, nahmen wir am 13.4.19 Kontakt zu Frau Heins auf.
Wir waren uns sicher, dass unsere Maily gewollt hätte, dass ein weiterer Boxer bei uns einzieht. Als ob Maily uns ein Zeichen der Zustimmung schickte, lief uns am Samstag Abend, als wir die erste „Hunderunde“ ohne sie gingen ein 3-jähriger Prachtrüde über den Weg.
Der Termin war schnell gemacht und fiel auf Karfreitag- Quadros Geburtstag. Die beiden lebten sich schnell ein und halfen uns sehr über den Verlust unserer Hündin.
Völlig unkompliziert waren beide zusammen im Umgang und auch allein. Tyara, die ohne ihren großen Bruder nicht konnte, lernte vom ersten Tag an, dass es doch ohne ihn geht. Das war uns sehr wichtig, dass beide auch mal eine kurze Zeit voneinander getrennt sein können, da unsere Kinder (14 und 18 Jahre) nicht mit beiden allein gehen sollten, wenn wir mal nicht können. Es war der beste Schritt, den wir gehen konnten. Dazu aber später mehr…
Unseren bereits geplanten Urlaub durch Schweden und Norwegen im VW-Bus traten wir nun also mit zwei Knutschkugeln an und verbrachten auf engstem Raum eine wundervolle Zeit zu viert. Es ging über Upsala, Trondheim durch Hochebenen und Gletscher bis zum Geiranger. Die beiden hatten sichtlich Spaß und sind Autoprofis.
Wieder zu Hause angekommen bereiteten die heißen Temperaturen beiden nicht soooo viel Freude. Quadro hatte einen Krampfanfall, den wir gut hinbekamen, allerdings mit Sorge erlebten. Jedoch folgte ca 2 Wochen am 9.8. ein weiterer, der gefolgt war von mehreren bis hin zum Status, so dass wir während des Telefonats mit unseren Tierärzten beschlossen in die Tierklinik zu fahren. Unser Quadi wurde versorgt und verbrachte die Nacht bei uns mit Medikamenten für den Notfall. Bereits unsere erste Boxerin versorgten wir in engem Kontakt mit Infusionen und allem was dazu gehörte zu Hause in ihrem Umfeld. Glücklicherweise waren meine Kompetenzen als Schwester nachts nicht gefragt und wir fuhren zu unseren Tierärzten zur Kontrolle. Leider beobachtete ich gegen morgen trotz der Medikamente weitere Zuckungen ums Maul, was mich sehr beunruhigte. Unser Tierarzt bestätigte dies. Er hatte mehrere kleine Anfälle in der Praxis. Da die Entwicklung so rasant vonstatten ging und der Bursche bereits 8 Jahre war, eröffnete uns der Tierarzt keine guten Aussichten. Mit der größten Wahrscheinlichkeit litt Quadro an einem Hirntumor, der quasi inoperabel gewesen wäre. Nach einem langen Gespräch stand fest, wir müssen ihn gehen lassen, nach genau 17 Wochen nach dem Verlust der ersten Maus. Dieser Schritt war für uns alle unfassbar schwer aber unumgänglich, wenn er nicht einen Weg an intensivmedizinischen Geräten ohne jegliche Aussicht antreten sollte.
Tyara nahm Abschied, was uns fast das Herz brach. Sie hat das alles aber großartig gemeistert und darf jetzt Einzelprinzessin sein. Wir sind froh vom ersten Tag an mit ihr geübt zu haben allein mit uns spazieren zu gehen, so dass wohl alle profitiert haben.
Der einzige Trost, um über diesen Verlust hinwegzukommen ist die Tatsache, dass wir diesem Traumboxer 4 tolle Monate bereiten konnten, und sein Dasein ohne eine Familie nach 3 Monaten Pflegezeit beenden konnten. Das ist nicht als Vorwurf für die Abgabe der Tiere gemeint. Das ist mir ganz wichtig, weil ich denke, jeder kann in die Situation kommen, Tiere abgeben zu müssen. Es ist für uns der Trost, um über seinen Verlust hinweg zu kommen. Quadro hatte unser Herz im Sturm erobert und war mein Eisbärbaby.
Tyara hat inzwischen ihren 5. Geburtstag bei uns verbracht und liebt es bei jeglichen Aktivitäten dabei zu sein. Ob es die Voltigiermeisterschaften meiner Tochter oder die Fußballturniere meines Sohnes sind. Sie ist neugierig ohne Ende und ungestüm, wie ein Boxer sein muss. Mit anderen Hunden kommt sie toll zurecht.
Wenn die Zeit auch schlimm war, so hat sie uns noch mehr gelehrt, dass es ohne eine Samtschnute nicht mehr geht.
Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für die unkomplizierte Vermittlung durch Frau Heins und freuen uns auf das Wiedersehen am kommenden Wochenende, mit ihr am 28.09.2019
Auch ein herzliches Dankeschön an Markus Maaser und seinem Team für die sehr gute Pflege von Tyara und Quadro.

Ganz liebe Grüße aus Potsdam
Jessica, Tabea, Lennard
und Alexander mit Tyara und leider inzwischen ohne Quadro